Nachhaltigkeit durch den natürlichen Baustoff Holz

Die Klimaveränderung ist real. Das hat die Holzbauindustrie bereits seit langem erkannt. Nicht umsonst hat die Rubner Gruppe das Thema Nachhaltigkeit zu einer ihrer obersten Prioritäten erklärt. Ökologisches Bauen beginnt beim Baumaterial. Der nachwachsende Werkstoff Holz, neben Lehm der älteste Baustoff überhaupt, setzt hier Maßstäbe. Holz ist  nachwachsend,   speichert   Kohlenstoff,   ist   wärmedämmend   und   brandsicher.  Überaus vielfältig   einsetzbar   ist   der   natürliche   Baustoff   Holz   zukunftsweisend,   wenn   es   um  energieeffizientes Bauen geht.

Holz muss nicht erst mit hohem Energieaufwand produziert werden: Es regeneriert sich selbst. In  jeder Sekunde wächst beispielsweise im Alpenraum 1 Kubikmeter Holz nach. So entsteht täglich Holz, das für den Bau von 2160 Häusern ausreichen würde – ein entscheidendes Kriterium im  Hinblick   auf   die   Nachhaltigkeit   des   Baustoffes.   Bei   Rubner   wird   ausschließlich   Holz   aus heimischen Wäldern verwendet. Weite und energieintensive Wege werden so vermieden    – ein  enormer Beitrag zum Klimaschutz. Aus den nachhaltig bewirtschafteten Wäldern wird das Holz mit  den   Produktionsstandorten  verarbeitet. Das gruppeneigene   Sägewerk Rubner Holzindustrie in der Steiermark (AT) deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohware bis zum fertigen Produkt ab. Durch die  Verarbeitung   zu   Brettschichtholz,   Fassadenprofilen,   Dach-   und Wandelementen   werden die besonderen Eigenschaften des natürlichen Baumaterials hervorgehoben.  Die CO2-Bilanz des Rohstoffes Holz ist eine wesentliche bessere   als beispielsweise   die  der  traditionellen   Baustoffe Beton und   Stahl. Jeder Baum entzieht   der Atmosphäre pro Tag im Durchschnitt 6 Kilogramm CO2. Als CO2-Speicher leistet Holz einen entscheidenden Beitrag für  Umwelt und Klima. Allein in Deutschland wird durch die Verwendung von Holzprodukten die Atmosphäre jedes Jahr um mehr als 120 Millionen Tonnen CO2 entlastet – das entspricht mehr als  10 % der deutschen Treibhausgasemissionen.   Zum Vergleich: Bei der Herstellung von einem  Kubikmeter Aluminium werden 22 Tonnen CO2 freigesetzt, bei Schnittholz sind es nur 0,015 Tonnen. Energieeffizienz sollte aber auch in den Gebäuden erreicht werden, z. B. durch eine intelligente  Gebäudehülle   aus   ökologischen   Baumaterialien.   Das kann Holz   leisten.   Als hervorragender Dämmstoff schützt   es   gleichermaßen   gegen   Hitze   wie   Kälte.   Aufgrund   seiner   geringen  Wärmeleitfähigkeit besitzt   der Werkstoff gute Isolationseigenschaften   und eignet   sich   so im  besonderen Maße für den Bau von Niedrigenergie- und Passivhäusern. Holz schafft überdies ein gesundes Raumklima, da es Feuchtigkeit aufnimmt und erst nach und nach wieder abgibt. Absolut  Giftfrei hat das Material einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Seit mehr als 90 Jahren stehen Holz und natürliche Lebensräume bei dem Familienunternehmen  Rubner im Mittelpunkt. Die Vision der Rubner-Gruppe setzt auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeit. Das belegt nicht nur die Nutzung heimischer Hölzer aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern,  sondern auch die niedrige Öko-Bilanz ihrer Produktionsstätten und die Wiederverwertung von Produktionsabfällen.  

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